Die Expedition

25.05.2012

Ein tolles, schönes & unvergessliches Abenteuer

Ein Bericht von  Bernadette Rothmeier-Kent, Klasse 7

Die Klasse 7, Frau Coenen, Herr Bacher, Herr Eder und Herr Dubischar machten eine Expedition in den Allgäu, genau Immenstadt genannt. Eine Expedition ist ein sogenanntes Überlebenstraining. Wir wanderten, kochten und schliefen im Freien. Dieses tolle Erlebnis fand 3 Tage vom 11-13 Juli 2012 statt. Die Expedition wurde gemacht, da es der ganzen Klasse viel Spaß gemacht hat und da Herr Bacher sich schon auskannte, da er so was öfter macht. Ich habe es mir toll vorgestellt - und genau so wurde es auch.

Ablauf der Expedition:

Wir trafen uns am Morgen des 11. Juli an der Sollner Wendeschleife und fuhren kurz darauf, als alle Schüler da waren, mit der S-Bahn bis Pasing. Von dort sind wir in den ALEX-Zug bis nach Immenstadt gefahren. Als wir angekommen sind, regnete es unerwartet. Wir packten uns und natürlich auch unsere Rücksäcke mit Regenschutz ein. Alle gingen bis zu einem V-Markt.

Dort bekam jeder der Klasse 7 einen Zettel mit Zutaten, die wir besorgen mussten, denn die brauchten wir für die drei Tage. Das Einkaufen war sehr lustig. Wir wanderten bis zum Alpsee. Dort machten wir eine Pause. Wir hatten auch die Möglichkeit in dem Alpsee zu baden, manche nutzten sie auch. Insgesamt wanderten wir am Tag um die fünf Kilometer. Das Wandern war zwar anstrengend, aber ich fand es aber trotzdem toll. Wir wanderten in Richtung der Ruine Rothenfels, die wir dann auch am späten Nachmittag erreichten. Sie war wirklich eine tolle Ruine - aber trotzdem ein toller Schlaf- und Lagerplatz. Alle sammelten Holz für das Feuer. Alle Erwachsenen sammelten auch Holz und bereiteten den Schlafplatz schon mal vor. Sie breiteten eine Plane auf dem Boden und eine als Regenschutz von oben vor. Die wurde über eine Slackline geworfen und dann mit Zelthäringen befestigt, damit sie auch nicht wegfliegen konnte. Und so waren alle geschützt. Carolin machte den Pizzateig, Nina und Bernadette höhlten die Pilze aus und füllten sie anschließend mit Knoblauch und Kräuterbutter.

Als das Lagerfeuer dann warm genug war, wurden als erstes die Pilze in die Glut gelegt und gegessen. Am späten Abend gab es dann noch Pizza. In den Teig legte man Verschiedenes, wie Salami, Schinken, Mozzarella und Zwiebeln hinein. Dies wurde in den Teig eingewickelt und auf den Stein im Lagerfeuer gelegt, der schon extra für Pizzen bereitgelegt war. Die Pizza war auch wirklich sehr köstlich, obwohl es schon am späten Abend war. Dann gingen alle schlafen.

Der nächste Tag fing auch wieder gut an: Nachdem wir alle aufgestanden waren, machten wir uns einen heißen Kakao über dem warmen Feuer, sowie die leckeren Schokobanane.

Wer nicht weiß, was Schokobananen sind, hier die Erklärung: Man schneidet die Bananen auf, füllt dann Schokolade hinein, so viel wie man will. Man muss nur aufpassen, dass die Bananen nicht aufplatzen. Dann legt man sie in die Glut und holt sie nach gefühlten fünf Minuten wieder raus. Wer aber keine Bananen wollte, oder noch mehr, der konnte normales Brot oder Müsli essen, das wir auch beim V-Markt eingekauft hatten.

Nachdem alle mit dem Frühstück fertig waren, packten alle zusammen und wanderten weiter. An diesem Tag wanderten wir am weitesten, nämlich acht Kilometer. Es war zwar anstrengend, aber mit Kräftigung und mit ein paar Pausen ging das schon. Es gab auch Topfträger, das waren die, die den Topf trugen und dann gab es noch die sogenannten Tütenträger, die das eingekaufte Essen trugen. Von Tag zu Tag wurden die Tüten immer leichter. Man kann sich auch bestimmt denken wieso. Der Wandertag, den fand ich am besten und auch am lustigsten, denn da trafen wir oft Pferde, die uns immer folgten, denn wahrscheinlich rochen sie das viele Essen.

Wir kamen an unserer eigentlichen Ruine an, die eine Burg war, die Ruine Laubenbergerstein. Aber da konnte man nicht grillen und deswegen zogen wir weiter. Wir verliefen uns ein bisschen auf dem Weg zu unserer nächsten Ruine, aber das fand ich nicht so schlimm, denn so was gehört zu einer Expedition dazu. Denn eine Expedition ist nichts anderes, als eine Forschungsreise. Wir kamen an unserer eigentlichen Ruine an, Ruine Laubenegg. Aber da konnten wir auch nicht bleiben, denn da war zu wenig Platz zum Schlafen und keine Möglichkeit zum Spannen der Plane. Also zogen wir wieder weiter und kamen dann an unserem endgültigen Ziel an, das war ein Bauernhof. Dort durften wir grillen. Wir machten uns über dem Grillfeuer in einem Topf Tortellini mit einer Käsesoße, die von Nina, Bernadette, sowie ein paar Jungs hergestellt wurde. Herr Dubischar spielte mit seiner Gitarre, die er extra mitgebracht hatte, und wir sangen auch mit. Es war eine tolle Atmosphäre.

Nach dem Abendessen spielten die, die noch Lust dazu hatten und noch nicht allzu müde waren, Werwölfe. Danach gingen dann aber alle schlafen - die Mädchen, ein paar Jungs und Frau Coenen in der Garage, die der Bauer uns netterweise zur Verfügung stellte. Der Rest im Wald, wo auch eine Möglichkeit war, eine Plane zu befestigen. Der Grund dafür, dass ein paar in die Garage gingen, war, dass es am vorherigen Abend zu kalt war, also zu mindestens mir, trotz meiner vier Schichten.

Herr Bacher, Herr Dubischar, Herr Eder und die Jungs schliefen ziemlich lange aus. Frau Coenen, die Mädels und ein paar Jungs dagegen schliefen nur kurz. Wir spielten in der Garage Wahrheit oder Pflicht. Dies war wirklich sehr lustig. Am späten Morgen aßen wir dann verschiedene Brote mit verschiedener Wurst und Käse und machten uns dann wieder den leckeren Kakao. Danach gab es noch Ofenkartoffeln, die auch sehr lecker waren. Nach dem Essen machten wir uns auf den Weg, Richtung Bahnhof. Da gingen wir um die drei Kilometer. Wir fuhren wieder mit dem Zug. Wir stiegen wieder ein paar Mal um, bis wir wieder an der S-Bahn-Station Solln waren. Von dort gingen wir dann zur Sollner Wendeschleife. Von dort wurden wir dann alle von unseren Eltern abgeholt.

Ich bin von der ganzen Expedition so begeistert. Ich habe vorher nicht gedacht, dass man so viel Verschiedenes in der Natur und auf dem Lagerfeuer backen und kochen kann. Ich würde so etwas auf jeden Fall gerne wieder machen. Es ist wirklich für mich ein Abenteuer gewesen und so ein tolles Erlebnis, das ich so schnell nicht wieder vergessen werde. Aber am tollsten fand ich auch das draußen Übernachten.

Ich habe mir das eigentlich nicht so ganz vorgestellt, also ich wusste schon, dass es ein tolles Erlebnis wird, aber das man so Tolles und Vieles in der Natur machen kann, das hätte ich nicht gedacht. Was ich aber nicht so toll fand, war das es so kalt war, aber sonst fand ich alles super gut gelungen. Ich würde so etwas auf jeden Fall noch mal machen und ich würde es auch anderen Klassen empfehlen. Es war eine gute Idee, dass wir so etwas gemacht haben.

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