Lebenskompetenzen fördern

In unseren 2015 eingeführten Lebenskompetenzfächern können die SchülerInnen aus 6 "Fächern"-Lebenskompetenzen ihre Wunschkompetenz auswählen. So entstehen bunt gemischte Gruppen, in denen ältere und jüngere Schüler gemeinsam auf Lerntour in ihrem Kompetenzfach gehen.

Lebenskompetenz Nachhaltigkeit

Sich mit praktischen und das tägliche Leben betreffenden Thematiken im Bereich Nachhaltigkeit zu befassen, ist uns in dieser Lebenskompentenz wichtig. So haben die SchülerInnen - unterstützt von vielen verschiedenen Medien -  immer wieder die jeweilige Lerneinheit auch praktisch umgesetzt, wie z.B. in einem Fair Trade / Convenience-Food-Wetteinkauf, einer Blindverkostung von Fair Trade Produkten oder einem Bananen-Fotowettbewerb.

Besonders stolz sind wir auf unser Müllkonzept, von dem viele Punkte bereits an unserer Schule umgesetzt werden. Auf diese Weise produzieren wir nun weniger Abfall und recyceln den Müll bewusster.

Lebenskompetenz Kochen

Im wahrsten Sinne des Wortes heiß begehrt ist jedes Jahr die Lebenskompetenz Kochen. Hier erlernen die SchülerInnen die Grundtechniken des Kochens, den fachgerechten Umgang mit Lebensmitteln und die sinnvolle Arbeitsteilung in einem Kochteam. Das Naschen kommt dabei natürlich nicht zu kurz und manchmal landet die eine oder andere Zutat auch nicht unbedingt da, wo sie eigentlich hingehört ...

Von selbst gemachten Pizzaschnecken über Lebkuchen, Maultaschen, gefüllten Glücksrollen aus Reispapier und leckeren Quarkspeisen wird gemeinsam gebacken, gebraten, gerührt und gegart. Nach dem weniger beliebten Aufräumen, Spülen und Putzen dürfen die fertigen Speisen dann endlich verputzt werden.

Lebenskompetenz Schulgarten

Ein Ziel unserer „Gärtner“ in jedem Schuljahr ist es, den Schulgarten möglichst natürlich schneckenfrei zu bekommen. Hierzu bauen die Schüler mit Hilfe von Frau Mohr und Frau Keller Hochbeete, in welche sie dann das selbstgezogene Gemüse pflanzen.

Sie umranden ein neu angelegtes Kartoffelbeet mit Weinflaschen und füllen es dann mit Rindenmulch auf, den sie eigenhändig im Wald sammeln. Da die Schüler bei Wind und Wetter draußen sind, sind neben Schaufeln, Hacken und Gießkannen die Gummistiefel das wichtigste Utensil. Um sich nach getaner Arbeit ausruhen zu können, zimmern die SchülerInnen auch eine Palettenbank und andere Sitzgelegenheiten.

Lebenskompetenz Verbraucherbildung

In spannenden Spielen mit Entscheidungskonflikten wie zum Beispiel: „Was tue ich, wenn ich auf einer einsamen Insel gestrandet bin?“ setzen sich die Schüler mit den Notwendigkeiten und Vereinbarungen einer sozialen Gemeinschaft auseinander. Über den Besuch eines Supermarktes bis hin zu konkreten Fallentscheidungen („Was kann ich als Verbraucher wirklich entscheiden?“, „Wo landet mein Elektroschrott?“, „Wie beeinflusst mich die Werbung?“, „ Soll Werbung für ungesunde Lebensmittel verboten werden?“... ) sowie selbst erstellten Umfragen und Verbraucherexperimenten werden die Komplexität unserer Wirtschaft vom Einzelnen bis hin zur Gesamtheit mit all ihren schwierigen Facetten und Entscheidungsdilemmas dargestellt. Abgerundet wird das Ganze durch einen spannenden Projekttag zum Thema „Smartphones“ und die Teilnahme am Wettbewerb Wirtschaft.Forscher!

Lebenskompetenz Programmieren

Wer wissen will, wie man mit Computern „spricht“, wählt die Lebenskompetenz Programmieren. Hier lernen die SchülerInnen mit Hilfe der Software „Scratch“, sich mit den Grundkonzepten der Computerprogrammierung wie Algorithmen und auslösenden Handlungen vertraut zu machen. Hier ist auch richtiges Projektmanagement gefragt und Teamarbeit, wo sich jeweils um die Spielidee und die Inhalte, die Grafik und das eigentliche Programmieren gekümmert wird.

Lebenskompetenz Glück

Die „Glücks“-Kinder gehen zuerst der Frage nach, was genau uns glücklich macht und ob wir das Glücklich sein lernen können. In vielen praktischen Übungen finden sie dann ihre eigenen Stärken und die ihrer Mitschüler heraus, bevor sie auf dem „Jahrmarkt der Schwächen“ die positiven Seiten ihrer vermeintlich schlechten Eigenschaften aufdecken. Ein Ziel zu formulieren, es mit Hilfe der Stärken zu verfolgen und Störungen abzuwehren, ist ein weiterer Themenschwerpunkt.

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