Klassenfahrt der Klasse 6

13.10.2013 - Zur Galerie

Die aufregende Klassenfahrt nach Bad Tölz
Mit der lustigsten Klasse, die es gibt

Es war Mittwoch, der 9.10.13. Es war ein windiger, aber schöner Tag für eine Klassenfahrt. Wir trafen uns alle um 8:50 Uhr an der S-Bahn und fuhren danach mit der BOB nach Bad Tölz. Dort angekommen herrschte ein riesiger Ansturm: „Wer ist mit wem im Zimmer?“, „Was gibt es zu essen?“ usw. Als wir dann, nach gefühlten 2 Stunden Fußballspielen mit den Jungs und einer Besprechung in unserem Konferenzraum, endlich unser Zimmer bekamen, war wieder alles in bester Ordnung. Und als wir dann auch noch erfuhren, dass es gleich in die Kletterhalle geht, waren plötzlich alle in heller Aufregung.
In der Kletterhalle angekommen, mussten wir erst einmal Kletterschuhe anziehen. Ein paar von uns zierten und ekelten sich, aber da mussten wir durch. Zuerst waren wir in einem „Boulderraum“. Da war alles noch lustig und heiter. Doch als es dann hieß, dass es gleich auf die 14m hohe Kletterwand geht, waren alle plötzlich ganz still. Die Erste bei den Mädchen war Louisa, bei den Jungs erbarmte sich Niccolo. Wie ein Äffchen schaukelten sich Niccolo und Louisa hinauf und ehe man sich versah, waren sie ganz oben. Auch ich war ganz oben und es war sehr, sehr anstrengend und man spürte richtig das Adrenalin im Blut. Als wir dann eine halb Stunde später wieder in der Jugendherberge angekommen waren, wollten erst mal alle von dem Abenteuer Abstand halten und sich ein halbes Stündchen aufs Ohr hauen.
Am Abend machten wir dann eine Fackel-Wanderung. Die war total lustig bzw. gruselig, da Hr. Bacher uns alleine, nur wir acht, in den Wald schickte, in dem wir uns irgendwelche Gruselgeschichten erzählten. Zurück in der Jugendherberge ging es auch direkt ins Bett.
Am 2. Tag mussten wir schon um 7.00 Uhr aufstehen und gingen zum Frühstück, dann zogen wir uns schnell an und auf ging´s zu unserer Stadtrallye. Dazu mussten wir in die Marktstraße, dort bekamen wir eine Aufgabenliste. Wir sollten den Kalvarienberg hoch, denn dort waren die meisten Lösungen für die Fragen versteckt. Wir wurden in 2 Gruppen aufgeteilt, Jungs und Mädels. Als es dann auch noch zu regnen anfing, waren wir alle sehr erleichtert, bei einem Italiener einkehren zu können. Nach dem kleinen Schmaus gingen wir wieder zurück zur JHB, in der es bald munter herging, da wir „Schlag den Lehrer“ spielten, welches wir Schüler gewannen. Dann gab es Abendessen. Kurz darauf breitete sich großes Staunen aus, da es schneite wie in einem Bilderbuch.
Aber die Krönung des Abends war, dass Hr. Bacher uns mitteilte, dass es jetzt zum Bowling geht. Auch das war sehr, sehr lustig, hier war Elli der Star des Abends. Von dem lustigen Erlebnis zurückgekehrt, kam die nächste Überraschung. Wir schauten alle zusammen einen Film namens „Para Norman“ an. Mir schien es, als seien nicht unbedingt alle der größte Fan dieses Filmes. Danach gingen wir ins Bett.
Am letzten Tag standen wir um 7.30 Uhr auf, da die Vorfreude auf das Alpamare riesig war. Es schneite noch mehr und auf dem Boden lag mindestens 20cm hoch Schnee. Im Bad angekommen mussten wie erst einmal 30 Minuten warten bis wir endlich rutschen konnten. Es war ein super Erlebnis, die nassen, rutschigen Röhren hinunter zu gleiten.
Alles in allem war es das schönste Schullandheim, das ich je erlebt habe.
Hoffentlich fahren wir bald mal wieder weg! 

Lena Bloss

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