Schullandheim der Klasse 5

17.06.2015

In der zweiten Schulwoche nahm die gerade erst formierte 5. Klasse ihr erstes Abenteuer in Angriff. Es ging ins Schullandheim nach Burghausen. Mit viel Vorfreude, gerade auf die längste Burganlage Europas, die über den Dächern Burghausen thront, starteten die Kinder in ihre Klassenfahrt.

Um sich von den Reisestrapazen zu erholen, verbrachten wir den ersten Nachmittag in der ErlebnisBadewelt Burghausen. Trotz der konsequenten Bemühungen aller beteiligten Schüler konnte der Bademeister leider nicht dazu bewegt werden die Kletterwand/Sprunganlage zu öffnen und das Mutter-Kind-Schwimmen, das im dem dazugehörigen Becken stattfand, abzusagen. Als dann im Nichtschwimmerbecken auch noch Haie entdeckt wurden (die den Schülern der Klasse verdächtig ähnlich sahen), flüchteten wir aus dem Wasser, stärken uns noch schnell mit einigen frittierten Kartoffelstreifen und traten dann entspannt den Heimweg an.

Abends warteten wir die Dunkelheit ab, um an der Feuerstelle des Schullandheims ein Feuer zu machen und Marshmallows zu grillen. Damit ging Tag 1 zu Ende.

Am nächsten Morgen ging es nach einem reichhaltigen Frühstück auf zur Stadtrallye. Diese führte uns zuerst in fremde, merkwürdige Länder, zu exotischen und skurrilen Kulturen. Als wir dann wieder aus Österreich zurück waren ging es weiter kreuz und quer durch Burghausen. Nach vielen Irrungen und Wirrungen und mit der Hilfe eines Engels, den wir auf einer Brücke trafen, kamen wir schließlich an der Burganlage an. Dort haben wir dann das Areal auf unsere ganz eigene Weise erkundet und "Verstecken" gespielt, bevor es auch schon wieder Zeit wurde aufzubrechen um pünktlich zum Mittagessen zurück in der Herberge zu sein.

Der Nachmittag war ganz dem Sport gewidmet. Fußball und Tischtennis füllten die Stunden vor dem Abend, an dem wir noch etwas ganz Besonderes vorhatten: Eine Nachtwanderung. Mit festem Schuhwerk und Taschenlampen bewaffnet liefen wir unter der Leitung einer Mitarbeiterin des Schullandheims los. Den Weg säumten interessante Anekdoten aus der Geschichte Burghausens, mystische Legenden über Liebe und Tod und das leise aber fortwährende Geräusch des leichten Regens in der Dunkelheit. Das Ziel unserer Wanderung war eine Quelle in einer Felswand, von der die Schüler einen kräftigen Schluck nehmen durften. Auf dem Rückweg wusste unsere Gruppenführerin die langsam eintretende Müdigkeit durch kleine Spielchen zu bekämpfen. Kaum waren wir aber in der Herberge angekommen, gewann sie jedoch wieder die Oberhand und verhalf allen zu einer ruhigen Nacht.

Der immer noch anhaltende Regen zwang die Gruppe am darauf folgenden Vormittag zu einer kleinen Planänderung. Anstelle der Schatzsuche im Wald wurde ein gemütlicher Spielevormittag abgehalten, in dessen Rahmen auch die ersten Klassensprecher der Klasse gewählt wurden.

So ging eine spannende, erlebnisreiche, erste Klassenfahrt zu Ende, die keiner so schnell vergessen wird.

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